WhatsApp Widerspruch

Nutzen Sie den Messenger WhatsApp? Dann wissen Sie sicherlich, dass WhatsApp inzwischen zu Facebook gehört und die Nutzungsbedingungen zuletzt mehrfach angepasst wurden. Das gefällt nicht jedem Nutzer und so mancher Verwender versucht, sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen zur Wehr zu setzen. Doch welche Möglichkeiten bietet ein WhatsApp Widerspruch? Ist es damit einfach möglich, den neuen Nutzungsbedingungen zu widersprechen und den Dienst dennoch weiterhin nutzen zu können? Ganz so einfach gestaltet sich das nicht und es ist durchaus mit einigen Folgen verbunden, wenn Sie gegen die WhatsApp Nutzungsbedingungen Widerspruch einlegen möchten.

Möchten Sie gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp Widerspruch einlegen? Dann sollten Sie sich darüber genau informieren und herausfinden, worauf Sie dabei achten sollten. Zwar ist es einfach möglich, den Nutzungsbedingungen des Messengers zu widersprechen – allerdings sind die damit verbundenen Folgen für viele Nutzer nicht sofort zu erkennen.

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und informieren Sie sich darüber, wie Sie gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp Widerspruch einlegen können und auf welche Details Sie dabei in jedem Fall achten sollten. Wichtig ist es dabei in jedem Fall zu wissen, welche Folgen der Widerspruch für Sie als Nutzer hat. Dies ist nämlich in den allermeisten Fällen die Stilllegung des eigenen Accounts und WhatsApp kann dann nicht weiter verwendet werden.

Warum kann ein WhatsApp Widerspruch überhaupt in Frage kommen?

Viele Dienstleister ändern ihre Nutzungsbedingungen von Zeit zu Zeit – und sorgen damit bei den Anwendern in vielen Fällen für Unbehagen. Sei es, weil neuerdings der Dienst mit Werbung ausgestattet werden soll oder weil die Nutzerdaten umfangreicher genutzt werden sollen. Ein Widerspruch gegen neue Nutzungsbedingungen ist daher vielfach ein Thema, was die Menschen interessiert und auch bei WhatsApp ist ein Widerspruch daher eine Option, die Sie als Nutzer eventuell ziehen möchten. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass ein Widerspruch gegen die WhatsApp Nutzungsbedingungen einer Kündigung des Accounts gleichkommt.

Gut zu wissen:

Um einen Dienst wie WhatsApp aktiv nutzen zu können, ist eine Zustimmung zu den jeweils gültigen Nutzungsbedingungen in jedem Fall erforderlich. Somit müssen Sie diesen zustimmen und ein Widerspruch schließt die weitere Nutzung konsequent aus.

Wie kann man bei WhatsApp Widerspruch gegen die Nutzungsbedingungen einlegen?

Bei WhatsApp haben Sie als Nutzer die Möglichkeit, gegen die aktuellen Nutzungsbedingungen Widerspruch einzulegen, wenn Sie mit diesen nicht zufrieden sind. Dazu müssen Sie keinesfalls ein schriftliches Dokument erstellen oder per Mail widersprechen. Stattdessen können Sie einfach Ihren Account löschen und die App WhatsApp vom Smartphone löschen. Denn ein Widerspruch gegen WhatsApp Bedingungen ist gleichbedeutend damit, dass der Dienst nicht mehr genutzt werden kann.

Eine Ausnahme:

Nach der Einführung der neuen Bedingungen bezüglich der Weitergabe von Nutzerdaten an Facebook hatten Sie kurze Zeit die Möglichkeit, dem zu widersprechen. Innerhalb der App konnte dazu in den Einstellungen ein Regler umgestellt werden. Damit sollte eine Weitergabe der Nutzerdaten von WhatsApp zu Facebook ausgeschlossen werden. Inzwischen besteht diese Option jedoch nicht mehr.

WhatsApp Widerspruch: Keine Datenweitergabe an Facebook?

Als Nutzer versprechen Sie sich möglicherweise, dass WhatsApp keine Ihrer Daten an Facebook weitergibt. Allerdings ist dies inzwischen erlaubt und in den Nutzungsbedingungen so verankert. Das bedeutet: Wenn Sie WhatsApp weiterhin nutzen, dürfen die Daten auch an Facebook weitergegeben werden und können hier werbetechnisch verwendet werden. Die Daten werden in diesem Fall also umfangreicher verarbeitet und verwendet.

Wenn Sie gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp Widerspruch einlegen, ist dies nicht mehr möglich – allerdings können Sie den Dienst dann nicht mehr verwenden. Möchten Sie gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp Widerspruch einlegen, sollten Sie also Ihre Daten sichern und den WhatsApp Account im Anschluss löschen. Somit kann der Dienst nicht mehr von Ihnen verwendet werden und es erfolgt auch keine Datenweitergabe. Möchten Sie WhatsApp später erneut nutzen, müssen Sie dazu den – dann gültigen – Nutzungsbedingungen zustimmen.

(Mustervorlage für einen Widerspruch)

Diese Mustervorlage für einen Widerspruch sollten Sie nur nutzen, wenn Sie diese zuvor an Ihre Anforderungen und Bedürfnisse angepasst haben. Auch wenn Sie diese Vorlage nicht für einen WhatsApp Widerspruch nutzen können, kann es sein, dass Sie Passagen ergänzen oder auch streichen müssen. Konsultieren Sie im Bedarfsfall einen Juristen.

Widerspruch

Widerspruchsführer: (Namen und Adresse angeben)

Empfänger: (Behörde/Vertragspartner nennen)

Ich lege gegen Ihren Bescheid vom (Datum nennen) Widerspruch ein. / Ich widerspreche Ihrer Entscheidung zu meinem Antrag vom (Datum angeben). Mit der getroffenen Entscheidung bin ich in dieser Form nicht einverstanden.

Meinen Widerspruch begründe ich wie folgt:

(Gründe möglichst genau nennen, ärztliche Belege etc. mitliefern)

Ich fordere Sie daher auf, Ihre Entscheidung noch einmal zu überprüfen und dabei die oben genannten Aspekte zu berücksichtigen.

(Datum mit Ortsangabe)                (Unterschrift vom Widerspruchsführer)

Sollten Sie nun immer noch gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp Widerspruch einlegen wollen, können Sie dies durch das Löschen oder Stilllegen Ihres Accounts tun. Dazu müssen Sie aber in jedem Fall wissen, dass Sie den Messenger im Anschluss nicht mehr verwenden können oder auch dürfen. Dies wird durch einen Widerspruch gegen die WhatsApp Bedingungen ausgeschlossen.

Mit einem Widerspruch gehen Sie in diesem Fall gegen Änderungen in den Nutzungsbedingungen vor und sorgen so dafür, dass Sie sich nicht an diese halten müssen. Dabei sollten Sie aber prüfen, ob ein WhatsApp Widerspruch wirklich sinnvoll ist. Prüfen Sie gegebenenfalls auch, ob für Sie andere Messenger zur künftigen Kommunikation in Frage kommen.