Widerspruch Generator Vollstreckungsankündigung

Wie es zu einer Vollstreckungsankündigung kommt

Widerspruch VollstreckungsankündigungIn Deinem Steuerbescheid steht, in welcher Höhe Du dem Finanzamt Steuern schuldest. Neben der Berechnung und Festsetzung der Steuerschuld steht in dem Bescheid auch, wann die Zahlung fällig ist. Bist Du mit dem Bescheid nicht einverstanden, kannst Du innerhalb von einem Monat Einspruch dagegen einlegen. Gleichzeitig musst Du mit Deinem Einspruch aber auch eine sogenannte Aussetzung der Vollziehung beantragen. Stellst Du diesen Antrag nicht, musst Du die Zahlung pünktlich leisten. Ein Einspruch hat nämlich keine aufschiebende Wirkung.

Widerspruch Generator Vollstreckungsankündigung

Widerspruch Generator VollstreckungEine Vollstreckungsankündigung darfst Du auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Du musst aber auch nicht in Panik geraten. Die Lage ist zwar zweifelsohne kritisch. Noch ist es aber nicht zu spät! Du solltest Dich umgehend mit dem Finanzamt in Verbindung setzen – unser Generator hilft Dir beim Formulieren Deines Schreibens.

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Der Widerspruch entbindet Dich also nicht von der Pflicht, die Steuern wie im Bescheid angegeben zu bezahlen. Legst Du keinen Einspruch ein, wird der Bescheid bestandskräftig. Damit hast Du dem Bescheid stillschweigend zugestimmt. Hast Du keinen Einspruch eingelegt oder keine Aussetzung der Vollziehung beantragt, schickt Dir das Finanzamt zunächst eine Mahnung. Darin wirst Du an die Zahlung der fälligen Beträge erinnert. Kannst Du die Zahlung nicht leisten, solltest Du Dich ans Finanzamt wenden. In den meisten Fällen wird das Finanzamt mit einer Ratenzahlung einverstanden sein und Dir auch eine Stundung gewähren. Reagierst Du nicht auf die Mahnung, weder durch eine Kontaktaufnahme noch durch eine Zahlung, liegt ein paar Wochen später die Vollstreckungsankündigung im Briefkasten. Jetzt solltest Du aktiv werden. Andernfalls dauert es nicht mehr lange und Dein Konto wird gepfändet oder ein Vollziehungsbeamter steht vor der Tür.

 

Was Du im Fall einer Vollstreckungsankündigung tun solltest

Auch wenn Dich die Vollstreckungsankündigung schockiert oder Du Dich schämst – den Kopf in den Sand zu stecken, wäre jetzt die schlechteste Lösung. Noch ist es nicht zu spät, um die Situation zu retten. Wie Du vorgehen solltest, hängt von der Ausgangslage ab:

  • Bestreitest Du die Forderung des Finanzamts, kannst Du Einwendungen gegen die Vollstreckungsankündigung erheben. Beachte aber, dass die Vollstreckung durch Deinen Einspruch nicht automatisch gestoppt wird. Das Finanzamt kann also trotzdem eine Pfändung durchführen, wenn Du die Forderung nicht begleichst. Deshalb solltest Du in Deinem Einspruch immer auch eine vorläufige Aussetzung der Vollstreckung beantragen. Zudem macht ein Einspruch nur dann Sinn, wenn die Forderung tatsächlich nicht gerechtfertigt ist. Und Du dies auch nachweisen kannst.
  • Ist die Forderung berechtigt, Du brauchst aber mehr Zeit für die Zahlung, solltest Du eine Verlängerung der Zahlungsfrist beantragen. Das Finanzamt wird Dir meist eine Stundung gewähren, wenn Du plausibel machen kannst, dass Du dann bezahlen wirst. Bei einer Stundung werden allerdings Stundungszinsen erhoben. Sie betragen 0,5% der Steuerschuld pro Monat. Unter Umständen kann Dir aber auch eine zinslose Stundung gewährt werden.
  • Kannst Du den Betrag nicht auf einmal aufbringen, kannst Du eine Ratenzahlung mit dem Finanzamt vereinbaren. Auch hier gilt, dass das Finanzamt zustimmen wird, wenn es davon ausgehen kann, dass Du die Raten pünktlich bezahlen wirst.
  • Du siehst, es gibt durchaus Möglichkeiten, noch einmal mit einem blauen Auge davonzukommen. Wichtig ist nur, dass Du jetzt nicht unnötig Zeit verstreichen lässt – sondern das Problem angehst.